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Angesichts einer weltweit wachsenden Kluft zwischen Arm
und Reich, die die innere und äußere Stabilität
vieler Gesellschaften gefährdet, wollen wir einen
Beitrag zur Beseitigung von Armut und Ausgrenzung in der
Welt leisten.
Wir gehen dabei vom Prinzip der unteilbaren
Solidarität aus und sind der
festen Überzeugung, dass ungerechte Verhältnisse,
die von Menschen geschaffen wurden, auch von Menschen
wieder verändert werden können.
Wir bieten einen mit lokalen Selbsthilfeorganisationen
entwickelten methodischen Ansatz des
„sich Aussetzen“ (Exposure), der Reflexion
und des Dialogs.
Im Mittelpunkt steht das Zusammenleben mit Menschen in
Ländern des Südens und Osten, die aus eigener
Kraft ihre Armut überwinden wollen. Im Rahmen von
Exposure- und Dialogprogrammen können notwendige
Ansätze von Lösungsstrategien
für einen Änderungsprozess
aus der Realität der Armen heraus im Dialog entwickelt
werden.
Wir ermöglichen eine direkte Begegnung von Menschen
in Armut und Entscheidungsträger/innen aus Politik,
Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft. Durch
die Erfahrung des Alltags der Gastgeber und ihrer
Lebensgeschichten
wird die Armut konkret. - Entwicklung bekommt ein
Gesicht.
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