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Durch die Lebensgeschichte ihrer GastgeberInnen,
die sie im Verlauf der Gespräche mit Hilfe von Facilitator/in
erfahren, und durch die eigenen Beobachtungen verstehen
die Teilnehmenden den Weg, den ihre Gastgeber beschreiten,
um ihre Armut zu überwinden. Sie lernen die Perspektive
der Armen kennen, sehen die positiven Veränderungen
und bekommen ein Gespür für die vielfältigen
ökonomischen, kulturellen und politischen Hindernisse,
wie auch für die Kraft, die es braucht, um sie zu
überwinden.
Die Begegnung mit den GastgeberInnen im Exposure ist durch
eine Fülle von Erfahrungen und Erlebnissen gekennzeichnet.
Das Aufschreiben der Lebensgeschichte
der Gastgeberin oder des Gastgebers - auch wenn es nur
Teile des Lebensweges oder einzelne Aspekte sind - hilft,
die Erfahrungen im Exposure zusammenzufassen, zu verstehen
und auszuwerten.
Natürlich kann die Lebensgeschichte nur ein subjektiver
Bericht sein, eine Zusammenfassung der Erinnerungen an
das, was die Gastgeberin mitgeteilt hat und wie das Mitgeteilte
aufgenommen wurde. Die Beschäftigung mit der
Lebensgeschichte löst in den beteiligten Personen
Reflexionsprozesse über die eigenen Lebenserfahrungen
und den eigenen Lebensweg aus, vor deren Hintergrund Erfahrungen
anderer Menschen erst verstanden werden können.
Besonders beeindruckende und prägende Erlebnisse
können in Form einer Schlüsselgeschichte
wieder gegeben werden.
Eine weitere Möglichkeit über den während
des Programms vollzogenen Lernprozess nachzudenken ist
das Schreiben eines Erfahrungsberichtes.
Dabei kann der zentralen Frage - „was bedeutet dies
alles für mich und warum?“ - nachgegangen werden.
Beispiele
von Lebensgeschichten und Erfahrungsberichten
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