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Begegnung und Dialog schaffen die Grundlage für das
eigene und das gemeinsame Handeln. Dabei prägen folgende
Leitgedanken das Handlungsziel eines Exposure- und Dialogprogramms:
Impulse setzen: Das Programm
will einen Anfangsimpuls vermitteln für einen Weg,
den die Teilnehmenden selbst gehen und weiterentwickeln.
Ihr Bestreben ist dabei exemplarisch auf die Person hin
gerichtet, der sie im Exposure begegnet sind. Sie steht
ihnen vor Augen, sie ist der Fokus aller Bemühungen.
Neue Allianzen der Solidarität
bilden: Der Dialog kann ein Mittel sein, der für
den Aufbau von Allianzen wichtig ist. Auf sie hin sind
die einzelnen Programme schon durch die komplementäre
Zusammensetzung ausgerichtet. Die Veranstalter der einzelnen
Programme tragen zur Vernetzung bei, indem sie gemeinsam
mit den Partnern im Süden und Osten für das
einzelne Exposure- und Dialogprogramm (EDP) einen Rahmen
schaffen, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützt
ihre Kreativität zu entfalten.
Synergieeffekte erzielen: Die
Werkstatt praktizierter Solidarität, als die sich
das Exposure- und Dialogprogramm versteht, soll zum Aufbau
menschenwürdiger Strukturen beitragen, in denen persönliche
Verbundenheit den Eckstein bildet: Der Wille, sich gegenseitig
zu stärken, ist Ausdruck gelebter Solidarität
und kennzeichnet den gemeinsamen Lernprozess.
Diese Leitgedanken bestimmen auch die Folgeschritte nach
der Rückkehr. Da eine systematische Auswertung der
vielfältigen Erfahrungen, die in Lebensgeschichten
und Erfahrungsberichten festgehalten werden, einige
Zeit und auch einen gewissen zeitlichen Abstand erfordern,
schließt sich einige Monate nach dem Aufenthalt
vor Ort eine Folgeveranstaltung in Deutschland an. Dabei
stehen die Umsetzungsschritte und Folgeprojekte, die im
Folgeprozess entstehen, sowie der Austausch mit den anderen
Teilnehmenden im Mittelpunkt.
Beim Folgetreffen geht es außerdem um eine Auswertung
des Programms, die - wenn möglich - gemeinsam mit
Vertretern der Partnerorganisation erfolgt. Im Hinblick
auf die Umsetzung der Ergebnisse fasst dieser abschließende
Teil eines Exposure- und Dialogprogramms die vielen Schritte
von der Vorbereitung, über die Begegnungen, bis hin
zu den Reflexions- und Dialogphasen während des Programms
vor Ort und danach zusammen.
Die Planungen für künftige Aktivitäten
zeigen, dass die Entwicklung des Exposure- und Dialogprogramms
keineswegs abgeschlossen ist. Die thematischen Schwerpunkte
betreffen zunehmend Entwicklungsstrategien, die auf ganzheitliche
und nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sind.
Die Bandbreite der Folgewirkungen im entwicklungspolitischen,
wirtschafts- und gesellschaftlichen, sowie weltkirchlichen
Bereich, ist groß. Einige Handlungsbeispiele, die
im Rahmen von Folgeprozessen der EDP von Teilnehmerinnen
und Teilnehmern umgesetzt worden sind, finden Sie unter
Wirkungen.
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