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Zu unseren Partnern zählen
AFRIKA
CERUDEB
- Centenary Rural Development Bank / Uganda
UMU
- Uganda Microfinance Ltd./ Uganda
ASIEN
CARD
- Centre for Agriculture and Rural Development / Philippinen
Grameen
Bank /Bangladesch
SEWA -Self
Employed Women's Association / Indien
Pastoral
Institute / Singapore
WOTR
Watershed Organisation Trust / Indien
LATEINAMERIKA
ADOPEM
- Asociación Dominicana para el Desarollo de la
Mujer / Dominikanischen Republik
Caritas
Quiché / Guatemala
CEPROLAI
- Centro de Promoción al Laicado / Bolivien
Diözese
San Marcos / Guatemala
OSTEUROPA
Albanian
Saving and Credit Union/ Albanien
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AFRIKA
CERUDEB - Centenary
Rural Development Bank / Uganda
CERUDEB ist eine landesweit arbeitende,
kommerzielle Bank, die sowohl im Mikrofinanzsystem Ugandas
agiert als auch Privatkunden aus höheren Einkommenssegmenten
sowie konsolidierte Unternehmen bedient. Sie wurde 1982
als Treuhandfond von katholischen Bischöfen, Geschäftsleuten
und Bankern gegründet. Mit Hilfe von SIDI (Frankreich),
Misereor, der Sparkasse Aachen und v. a. durch die Beratung
der Frankfurter IPC konnte sich die Bank ab 1992 zum einem
nachhaltig operierenden und weiter expandierenden „Flagschiff
ländlicher Bankreform in Afrika“ (Prof. H.-D.
Seibel, Köln) entwickeln.
Anfang 2004 verfügte CERUDEB über
ca. 400.000 Sparer/innen und 45.000 Darlehensnehmer/innen.
Ihr Darlehensumfang betrug zu diesem Zeitpunkt ca. US
Dollar 34.7 Mio. Auf Grund ihrer Größe stellt
CERUDEB eine Art Leitbild für kleinere (Mikro-) Banken
dar. Ziel der Bank ist es allen Ugandern, ob arm oder
reich, angemessene Finanzdienstleistungen zu bieten. Auch
Bauern und Niedriglohnarbeiter sollen erreicht werden.
CERUDEB ist an ‚Imp-Act’ beteiligt und engagiert
sich nicht nur darin, immer neue Angebote und Finanzprodukte
für Kunden zu entwickeln, sondern auch neue Investoren
zu gewinnen, um das zukünftige Wachstum der Bank
zu gewährleisten. Ferner führt CERUDEB Monitoring-
und Evaluationsprogramme durch, vor allem um Ergebnisse
des Engagements von Mikrokrediten in der Landwirtschaftsförderung
zu bewerten. CERUDEB ist bestrebt, in Uganda das Image
eines Markennamens für eine landesweite, vielseitige
und kommerzielle Mikrobank zu erreichen, der die Entwicklung
ihrer Kunden (z.B. mittels ‚Kundentraining’)
ebenso wichtig ist wie der eigene Geschäftserfolg.
Dazu soll ein angestrebter Portfolio-Mix von 60% Kleinstkrediten
und 40% ‚klassischer’ kommerzieller Kredite
beitragen. Die durchschnittliche Höhe eines gewährten
Kredites liegt bei 773 US Dollar.
Weitere Informationen: www.ids.ac.uk/impact/africa/CERUDEB_English.pdf
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UMU - Uganda Microfinance
Ltd. / Uganda
UMU zählt zu den führenden Mikrofinanzinstitutionen
Ugandas und erhielt im August 2005 die Anerkennung als
Depositenbank unter der Aufsicht der Bank of Uganda (gemäß
‚Micro-Deposit-Taking-Institutions Act’).
Sie wurde im August 1997 als lokale Nichtregierungsorganisation
unter Beteiligung von ugandischen Akademikern, internationalen
Fachkräften und Studenten des Instituts für
Nachhaltige Internationale Entwicklung der Brandeis Universität
(USA) gegründet. Ihre vorrangige Aufgabe sieht UMU
darin, unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und
sozialer Nachhaltigkeit, kundenorientierte Finanzdienstleistungen
für Menschen mit geringen Einkommen zur Verfügung
zu stellen, um lokale Selbsthilfepotentiale und Kleinstunternehmen
zu stärken. Von ihren 85.000 Kunden, die in 21 Kleinniederlassungen
bedient werden (Stand Ende 2004) sind etwa 60% Frauen.
Zu diesem Zeitpunkt betrug der Darlehensumfang ca. US
Dollar 10.6 Mio. UMU bedient vorrangig Menschen
mit sehr niedrigen Einkommen.
UMU beteiligt sich an ‚Imp-Act’,
einem globalen Aktionsforschungsprogramm (angesiedelt
am Institute for Development Studies/University of Sussex,
UK), das es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch die qualitative
Verbesserung von Mikrofinanzsystemen Armut zu bekämpfen.
Die Arbeit von UMU wird in Fachkreisen als „finanziell
nachhaltig“ bewertet. Zahlreiche Erfolge in Forschung
und Praxis sowie in der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
haben zu einem enormen Wachstum von UMU geführt.
Weitere Informationen: www.ids.ac.uk/impact/africa/UMU_English.pdf
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ASIEN
CARD
- Centre for Agriculture and Rural Development / Phillippinen
CARD ist eine Bank zur Förderung armer landloser
Frauen auf den Philippinen nach dem Vorbild der Grameen
Bank. CARD wurde 1987 gegründet und u.a. von der
GTZ gefördert. Die über 28.000 weiblichen Klienten
werden von gegenwärtig 24 Zweigstellen betreut. Ziele
von CARD sind die wirtschaftliche und soziale Förderung
von Frauen und ihren Familien. Dabei konzentriert sich
CARD auf Existenzgründungen, Aufbau von Kleinst-
und Kleinunternehmen sowie die Schaffung von Beschäftigung.
Daneben sollen aber auch die Klientinnen Anteilseigner
der Bank und somit deren Eigentümer werden.
Weitere Informationen: www.cardbankph.com
Grameen Bank / Bangladesch
Die Grameen Bank (gram = Dorf)
wurde 1976 gegründet und ist ein Finanzdienstleister
zur Förderung vor allem armer landloser Frauen im
ländlichen Bangladesch. Hauptanteilseigner und somit
Eigentümer der Bank sind ihre 2,3 Mio. Mitglieder
(davon 96% Frauen). Die Ziele der Grameen Bank
sind die ganzheitliche menschliche Entwicklung ihrer Mitglieder
und die Nutzung ihrer produktiven Fähigkeiten. Mittels
Sparen und Kredit können sich die Kunden eine eigene
Existenz aufbauen. Daneben hat die Grameen Bank ein soziales
Entwicklungsprogramm (Sozialcharta) konzipiert,
das den Frauen und ihren Familien die Entwicklung ihrer
sozialen und kulturellen Kompetenzen und die Stärkung
ihres gesellschaftlichen Status ermöglicht. Die Grameen
Bank hat eine Reihe von Tochtergesellschaften gegründet,
die aus Mitteln der deutschen finanziellen Zusammenarbeit
(FZ) und technischen Zusammenarbeit (TZ) gefördert
wurden.
Weitere Informationen: www.grameen-info.org
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SEWA - Self Employed
Women's Association / Indien
SEWA ist eine 1971 in Gujarat gegründete
und als Gewerkschaft anerkannte Organisation von armen,
selbständig arbeitenden Frauen und Landarbeiterinnen
in Indien. Heute hat SEWA etwa 700.000 Mitglieder in ganz
Indien.
Ziel von SEWA ist die ganzheitliche Entwicklung von Frauen,
insbesondere die Stärkung ihrer wirtschaftlichen
und gesellschaftlichen Stellung, das heißt Beschäftigung
und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen. Das
Konzept von SEWA wurzelt in der Philosophie Ghandis, welche
die Selbstachtung und Würde in den Vordergrund stellt.
Die Hauptaktivitäten umfassen Rechts- und Prozesshilfe,
Finanzdienstleistungen, Ausbildung, Gesundheit, Wohnungsbau,
ländliche Entwicklung und soziale Sicherungssysteme.
Weitere Informationen: www.sewa.org
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Pastoral Institute
/ Singapur
Das Pastoral Theologische Institut in Singapur
bildet katholische Laien aus mit dem Ziel nachbarschaftlich
organisierte Gemeinden zu schaffen. Dabei steht eine partizipative
Kirche, die den Glauben verkündet und die Entwicklung
des Einzelnen, der kirchlichen Gemeinschaft und der Gesellschaft
fördert, im Vordergrund. Grundlage dafür ist
das basisorientierte pastorale Programm Asian Integral
Pastoral Approach (AsIPA), dass die Themen Bibel-Teilen,
Kleine Christliche Gemeinschaften, die mitverantwortliche
Gemeinde und den partizipativen Führungsstil in den
Mittelpunkt stellt. Das Institut bietet Kurse sowohl im
Bereich des Bibelstudiums, als auch im Bereich der nachbarschaftlichen
Hilfe (Kranken- und Altenpflege, etc.) an.
Weitere Informationen: www.veritas.org.sg/groups.php?group=Pastoral
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WOTR Watershed Organisation
Trust / Indien
Der Watershed Organisation Trust ist ein
Programm zur Entwicklung von Wassereinzugsgebieten. Ziele
sind die Regenerierung und Sicherung der natürlichen
und menschlichen Ressourcen innerhalb eines Wassereinzugsgebietes
(watershed), um die Armut zu mindern und die Lebensbedingungen
der dort lebenden Menschen zu verbessern.
Das Programm basiert auf der aktiven Beteiligung
aller Akteure auf lokaler und staatlicher Ebene und wird
gegenwärtig in mehr als 120 Wassereinzugsgebieten
mit über 165.000 Beteiligten durchgeführt.
WOTR selbst wurde 1993 gegründet und ist eine koordinierende
sowie unterstützende Organisation innerhalb des Indo-German
Watershed Development Programme.
Weitere Informationen: www.wotr.org
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LATEINAMERIKA
ADOPEM - Asociación
Dominicana para el Desarollo de la Mujer / Dominikanischen
Republik
ADOPEM ist eine 1982 gegründete nicht-staatliche
gemeinnützige Finanzinstitution zur Förderung
armer Frauen. ADOPEM ist Mitglied von Women's
World Banking, einem globalen Netzwerk, das selbständig
tätigen Frauen Zugang zu Finanzmitteln, Informationen
und zum nationalen Markt verschafft, und wurde u.a. aus
Mitteln der deutschen technischen Zusammenarbeit (TZ)
gefördert. Das Ziel von ADOPEM ist die Einbeziehung
von Frauen und ihrer Familien in die Wirtschafts- und
Finanzkreisläufe mittels Sparen und Kredit, Fort-
und Ausbildung sowie der Stärkung der Position der
Frauen im formellen und informellen Wirtschaftssektor.
ADOPEM konzentriert sich auf die Förderung armer
Frauen in städtischen Randgebieten, die ein Kleinstunternehmen
betreiben.
Weitere Informationen: www.adopem.org.do
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Caritas
in Sta. Cruz del Quiché / Guatemala
Kirche in Guatemala
Die Kirche war vor allem in den Zeiten des 36jährigen
Bürgerkriegs (1960-96) die einzige zivile Institution,
welche die Wahrung der Menschenrechte gegenüber den
Konfliktparteien einfordern konnte. Durch den Hirtenbrief
1988 „Der Schrei nach Land" hatten sich die
guatemaltekischen Bischöfe ausdrücklich in den
Dienst der Befreiung der Bauern von Unrecht und Hunger
gestellt und ihre Landpastoral (Pastoral de la Tierra)
diesem Ziel untergeordnet.
Diözese Sta.
Cruz del Quiché
Die Diözese El Quiché besteht aus 25 Pfarrgemeinden
und liegt im Hochland von Guatemala, 85% der Bevölkerung
sind Maya (wichtige Ethnien: K’iche, Ixil, Q’eqchi
und Poqonchi). Während des Bürgerkrieges wurde
die Region Quiché am stärksten vom Bürgerkrieg
betroffenen. Die Gewalt fand zwischen 1979 und 1984 ihren
traurigen Höhepunkt. Die Diözese konnte sich
erst wieder Mitte der 80er Jahre stabilisieren. Der Prozess
der Aufarbeitung und Versöhnungsarbeit gehört
heute noch zu einer der wichtigsten Aufgaben der Diözese.
Gerade hier ist die Arbeit des REMHI Projektes ('Recuperacion
de la Memoria Historica' - Wiedererlangung der historischen
Erinnerung) von großer Bedeutung. Die Exhumierung
und namentliche Identifikation der Ermordeten und in 'geheimen
Friedhöfen Verschwundenen' ist nicht nur ein notwendiger
Bestandteil der gesellschaftspolitischen Aufarbeitung,
sondern auch der familienbezogenen, psychosozialen Trauerarbeit.
Die Toten würdig zu bestatten, gibt den Hinterbliebenen
die einzige Möglichkeit, sich wirklich zu verabschieden
und ist eine Voraussetzung für ein selbstbestimmtes
Leben in der Familie und in der dörflichen Gemeinschaft.
Die psychosoziale Beratung und Begleitung von traumatisierten
Gewaltopfern und ihren Angehörigen (sekundär
Traumatisierte), von der zwischenzeitlich ermordeten Ordensfrau
Schwester Barbara Ford initiiert, wird fortgeführt.
Im Gesundheitsbereich wurden weitere Fortschritte gemacht
und einige Gesundheitshelfer und -helferinnen ausgebildet.
Inkulturationsprozesse werden durch die Förderung
der Kommission der ‚Pastoral Indigena’ in
jeder Gemeinde verstärkt. Durch die Unterstützung
der ‚Pastoral de la Tierra’ werden die Gemeinden
bei der Lösung von Agrar- und Umweltfragen unter
Berücksichtigung der Mayakultur begleitet. Ein weiterer
Schwerpunkt der diözesanen Caritasarbeit ist die
gemeinwesenorientierte Entwicklung und Durchführung
von Infrastrukturmaßnahmen, v. a. im Bereich der
Wasserversorgung, die auch weiterhin externer finanzieller
Unterstützung bedarf. Die Diözese Sta. Cruz
del Quiché ist Projektpartner der kirchlichen Hilfswerke
Adveniat und Misereor.
Kontakt:
Ms. Maria-Ulrike Morsell
6a. Calle 10-10, Zona 3
14001 Santa Cruz del Quiché
Guatemala
Phone:
++502 7553383
Fax:
++ 502 7551418
E-mail:
mmorsell@intelnet.net.gt
oder caritasq@intelnet.net.gt
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CEPROLAI
- Centro de Promoción al Laicado / Bolivien
CEPROLAI ist eine Stiftung der Erzdiözese
La Paz, die vor ca. 20 Jahren gegründet wurde. Zentrale
Zielsetzung von CEPROLAI ist die Förderung und Ausbildung
von Laien im Sinne einer Veränderung der bolivianischen
Realität hin zu einer solidarischen und menschlichen
Gesellschaft. In Zusammenarbeit mit Caritas und der bolivianischen
Sozialpastoral wirkt CEPROLAI im kirchlichen und im zivilgesellschaftlichen
Bereich. Schwerpunkt der Arbeit von CEPROLAI liegt
in der politischen Bildung und Förderung eines kritischen
Bewusstseins im Hinblick auf die sozio-ökonomische
Realität Boliviens sowie in der Förderung von
Partizipation. Zu den Instrumenten, die CEPROLAI für
seine Arbeit einsetzt, zählen unter anderem Radio-
und Fernsehsendungen, Pressebeiträge, eigenes Bildungsmaterial
und Workshops. Im Jahre 2003 hat CEPROLAI den „Preis
für den Verdienst an der Demokratie“ (Premio
merito democrático) von der Bolivianischen Vereinigung
für politische Wissenschaft erhalten.
Kontakt:
Ms. Marta Aguirre
Calle 9, Nr 340
Obrajes, La Paz
Bolivia
Phone:
++591 2 2783 082
Fax:
++591 2 2782 884
E-mail:
ceprolai-d@acelarate.com
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Diözese
San Marcos / Guatemala
Kirche in Guatemala
Die Kirche war vor allem in den Zeiten des 36jährigen
Bürgerkriegs (1960-96) die einzige zivile Institution,
welche die Wahrung der Menschenrechte gegenüber den
Konfliktparteien einfordern konnte. Durch den Hirtenbrief
1988 „Der Schrei nach Land" hatten sich die
guatemaltekischen Bischöfe ausdrücklich in den
Dienst der Befreiung der Bauern von Unrecht und Hunger
gestellt und ihre Landpastoral (Pastoral de la Tierra)
diesem Ziel untergeordnet.
Diözese San
Marcos
Die Diözese San Marcos (30 Pfarrgemeinden –
zumeist im Hochland) setzt sich ebenfalls in besonderer
Weise für die indigene Landbevölkerung (76%
der Bevölkerung, z.B. Mam) ein, entwickelt und betreut
zahlreiche Sozialprojekte und bietet den lokalen Machteliten
selbst unter Lebensgefahr die Stirn. Die interdiözesane
Landpastoral der guatemaltekischen Bischofskonferenz nimmt
die politischen Entscheidungsträger in die Pflicht
und setzt sich für eine gerechte Landverteilung ein.
Die Diözese San Marcos unterstützte die Landbevölkerung
in der Vergangenheit wiederholt bei Konflikten mit lokalen
Großgrundbesitzern - moralisch und mit Sachmittelhilfe
- selbst unter Morddrohungen. Der Bericht „Guatemala
– Nunca Mas" („Nie Wieder") war
ein wichtiger Zwischenschritt des Projektes zur „Wiedererlangung
des historischen Gedächtnisses" (REMHI), das
sich zum Ziel gesetzt hat, die Geschichte des 36jährigen
Bürgerkrieges in Guatemala aus der Sicht der Opfer
wiederzugeben. Die Ursachen für die grassierende
Armut und Gräueltaten der Vergangenheit sind nicht
beseitigt. Die Anerkennung der Schuld seitens der Täter
ist die Basis für eine Versöhnung - zu der viele
Überlebende durchaus bereit sind. Dem Ziel der Aussöhnung
der gesellschaftlichen Gruppen dient die integrierte,
sozialpastorale und entwicklungspolitische Arbeit der
Diözese in den verschiedenen Programmen und Projekten:
z.B. des Menschenrechtsbüros (PDDHSM), der Pastoral
de la Tierra (u.a. Beratung für standortgerechter
Landbau, Selbstorganisation in Genossenschaften, Verhandlungen
der Agrarplattform mit der Regierung), der Kath. Arbeitnehmerbewegung
– MTC (Aufbau und Beratung von Gewerkschaften der
Finkarbeiter), Pastoral Social (z.B. Traumabewältigung,
informelle Bildungsangebote), Caritas (z.B. Einzelfall-
und Nothilfe). Die Diözese San Marcos ist Projektpartner
der kirchlichen Hilfswerke Adveniat und Misereor.
Kontakt:
Bishof Alvaro Rammazini
Casa Episcopal
GCA – 12001 San Marcos
Guatemala
Phone:
++502 760 1206
Fax:
++502 760 2528
E-mail:
alvaroa@amigo.net.gt
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OSTEUROPA
ASC UNION -
Albanian Saving and Credit Union
Die ASC Union setzt sich aus insgesamt 94
selbstständigen Spar- und Kreditinstitutionen zusammen,
verfügt über 8161 Mitglieder und ist eine der
wichtigsten Finanzeinrichtungen Albaniens. Die ASC Union
ist 2002 aus der Vorgängerinstitution RFF (Rural
Finance Fond) hervorgegangen, die bereits 1999 von der
albanischen Regierung gegründet wurde.
Im Jahr 2003 belief sich der Darlehensbestand
auf über 7.700.590 US$. Die ASC Union bemüht
sich die ländliche Situation in Albanien zu verbessern.
Zu ihren Aufgaben zählen die Veränderung und
Ausdehnung der ländlichen Banksysteme und die Bereitstellung
finanzieller Dienste für Bauern. Durch ihren Mittel
werden vor allem Spar- und Kreditinstitutionenin finanzieller
und technischer Hinsicht unterstützt; doch auch arme
Kleinbauern erhalten die Möglichkeit, Mikrokredite
aufzunehmen und dadurch ihre Existenz zu sichern. Darüber
hinaus unterstützt sie den Aufbau zivilgesellschaftlicher
Strukturen und bietet Fortbildungen an.
Die ASC Union ist föderativ und demokratisch
aufgebaut. Ihre Hauptaufgaben sind die Repräsentation
ihrer Mitglieder gegenüber der Regierung, Banken,
Gebern und anderen Organisationen sowie die finanzielle
und technische Unterstützung ihrer Mitglieder. Darüber
hinaus zählt die Überwachung und Kontrolle der
Mitglieder zu den Kernaufgaben der ASC Union, denn wer
Mitglied ist oder werden will, muss qualitative Arbeit
vorweisen.
Die ASC Union ihrerseits wird von der albanischen Nationalbank
(Bank of Albania) überwacht.
Durch ihre Aktivitäten konnte die ASC
Union wesentliche Erfolge in der ländlichen Entwicklung
erzielen und armen Menschen einen Zugang zu Kapital verschaffen.
Durch die Arbeit von ASC Union konnten, Investoren für
den ländlichen Raum gewonnen und Arbeitsplätze
geschaffen werden. Durch die verbesserten Lebensbedingungen
kann der Stadt-Land Migration entgegen gewirkt werden.
Kontakt:
Ms. Zana Konini
Rs. Ismail Qemali, Nr 32
Tirana / Albania
Phone: ++335 4 2519 10 /-11
Fax: ++335 4 2519 10
E-mail: ffrural@albaniaonline.net
ascunion@icc-al.org
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